Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg e.V.


Vorstand

  • Dr. Meta Sell
  • Michael "Mike" Weimann
  • Egbert Koppe

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Satzung

Satzung des Vereins "NETZWERK SPIEL/KULTUR Prenzlauer Berg"

1. Name, Sitz, Geschäftsjahr
1.1. Der Verein trägt den Namen "NETZWERK SPIEL/KULTUR Prenzlauer Berg". Die Gründungssatzung wurde am 1.6.1990 errichtet.
1.2. Er hat seinen Sitz in Berlin.
1.3. Der Verein ist ins Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg einzutragen.
1.4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Zweck und Ziele des Vereins
2.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung (AO 51 ff.). Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Vorstand soll die Anerkennung der Gemeinnützigkeit beantragen.
2.2. Der Verein fördert die Jugendhilfe, die Kinder- und Jugendkultur und -bildung, sowie internationale Begegnungen von Kindern und Jugendlichen. Er fördert und entwickelt Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Spiel- und Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen in der Vielfalt ihrer vernetzten Lebenswelten. Er fördert Orte selbstbestimmten Handelns und freier Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in ihrer ganzen Vielfalt. Er fördert die Vernetzung von Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit und verfolgt einen generationsübergreifenden Ansatz.
2.3. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung - des Abenteuerlichen Bauspielplatzes "Kolle 37", - des Abenteuerspielplatzes MARIE, - des Kinder- und Jugendmuseums Prenzlauer Berg, - des Kinderrechtsprojektes, - von Aktionen der außerschulischen Jugendbildung, - von Vernetzungs- und Informationsstrukturen im Kinder- und Jugendbereich und - von intergenerativen gemeinwesenorientierten Angeboten.

3. Mitgliedschaft
3.1. Mitglieder können alle natürlichen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.
3.2. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
3.3. Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, Ausschluß oder Tod.
3.4. Über den Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit. Der Ausschluß kann nur aus einem wichtigen Grund, beispielsweise vereinsschädigendes Verhalten, angestrengt werden. Vor dem Ausschluß ist das Vereinsmitglied zu hören.

4. Mitgliedsbeiträge
4.1. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

5. Vereinsorgane
5.1. Mitgliederversammlung
5.2. Vorstand

6. Mitgliederversammlung
6.1. Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich vom Vorstand einberufen.
6.2. Hierzu wird mindestens zwei Wochen vorher schriftlich eingeladen.
6.3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vorstand dies beschließt, oder wenn es von 1/4 der Mitlieder unter Angabe des Grundes schriftlich gefordert wird.
6.4. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 1/4 der Mitglieder anwesend sind.
6.5. Jedes Mitglied hat auf der Mitgliederversammlung eine Stimme. Beschlüsse werden mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt.
6.6. Bei Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder erforderlich.
6.7. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von mindestens 2 von der Versammlung zu bestimmenden Personen zu unterzeichnen ist.
6.8. Die Mitgliederversammlung wählt und entlastet den Vorstand. Sie entscheidet über Satzungsänderungen und Ausschlüsse von Mitgliedern, sowie über die Abberufung von Vereinsmitgliedern.

7. Vorstand
7.1. Der Vorstand besteht aus mindestens vier und höchstens acht Mitgliedern.
7.2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch 2 Vorstandmitglieder gemeinschaftlich vertreten.
7.3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer eines Jahres gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
7.4. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er kann sich eine eigene Geschäftsordnung geben.
7.5. Der Vorstand bereitet die Mitgliederversammlung vor und beruft sie ein.

8. Vermögen
8.1. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwandt werden.
8.2. Die Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
8.3. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung der Vereins nicht mehr als den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten.
8.4. Der Verein darf keine fremden Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

9. Auflösung des Vereins
9.1. Die Auflösung des Vereins erfolgt auf Beschluß von 90% aller Mitglieder.
9.2. Kommt ein solcher Beschluß bei der einberufenen Mitgliederversammlung nicht zustande, so genügen auf der nächsten Mitgliederversammlung 90% der anwesenden Mitglieder.
9.3. Voraussetzung für die Auflösung ist, daß in der schriftlichen Einladung zur Mitgliederversammlung ausdrücklich darauf verwiesen wurde.
9.4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Jugendhilfe. Die Körperschaft wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestimmt.

Berlin, 16.12.2003