Herzlich willkommen bei
Netzwerk Spiel / Kultur Prenzlauer Berg e.V.
Wir verstehen uns als Lobby für Kinder- und Jugendinteressen mit praktischem Engagement und offensiver Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung der Lage der Kinder und Jugendlichen vor allem im Stadtbezirk Pankow / Prenzlauer Berg von Berlin.
Netzwerk Spiel/Kultur ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung LKJ, der Arbeitsgemeinschaft (nach §78 KJHG) Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen des Landes Berlin und im Bundes- und Landesverband der pädagogisch betreuten Spielplätze bdja und AKIB.
Der Verein Netzwerk SPIEL / KULTUR Prenzlauer Berg e.V. ist vom Finanzamt für Körperschaften Berlin mit der Steuernummer 27/673/50012 als besonders förderungswürdigen anerkannten gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Freistellungsbescheid vom 15.11.02 (gültig bis 2005)
Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg e.V. ist ein anerkannter Träger der Jugendhilfe in Berlin.
Tätigkeitsfelder
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, verschiedene Tätigkeitsfelder einrichtungsbezogen im Jugendhilfebereich aufzubauen, zu entwickeln und zu vernetzen. Das umfasst die Bereiche
* Kinder- und Jugendarbeit (§11 KJHG),
* Hilfen zur Erziehung/Jugendsozialarbeit (§§13 u 29),
* Kindertagesbetreuung
und auf der anderen Seite die inhaltlichen Ebenen
* Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
* Freizeitpädagogik
* Kinder- und Jugendkulturarbeit / Kulturpädagogik
* Politische und ökologische Bildung
* Integration von Benachteiligten
* Kleinkindpädagogik
* Außerschulische Kinder- und Jugendbildung
Zusätzlich entwickelte Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg außerdem vielfältige Formen der Gemeinwesenarbeit und Kulturarbeit.
Einrichtungsentwicklung
Der Verein baute in den vergangenen Jahren viele Einrichtungen und Projekte in eigener Trägerschaft auf und leistete bei weiteren Projekten Aufbauhilfe und Entwicklungsunterstützung.
Derzeit trägt er die Einrichtungen:
* Abenteuerlicher Bauspielplatz KOLLE37
* Kulturprojekt SK35
* Kinderrechtsprojekt mit der Gruppe K.R.Ä.T.Z.Ä.
* Jugendfarm Moritzhof Prenzlauer Berg
* Kinder&JugendMuseum Prenzlauer Berg (Mitgesellschfter der gGmbH)
Der Verein ist Kooperationspartner bei der kommunalen Einrichtung Abenteuerspielplatz MARIE und leistete Aufbauarbeit zum Beispiel bei SPIELMOBIL Prenzlauer Berg und dem Kommunalen Ausstattungspool Pankow.
Bei der Konzipierung von Elterninitiativ-Kindertagesstätten, -Schulen und Beratungsstellen wie EKT Villa Kunterbunt, EKT Quasselstrippe, Familienorientierte Beratung und Therapie FABETH und Freie Schule Prenzlauer Berg war Netzwerk Spiel/Kultur ebenfalls beteiligt.
Arbeitsprinzipien
Vernetzung
Der regionale Fokus von Netzwerk Spiel/Kultur (kurze Wege, gemeinsame Verantwortung, gemeinsames Nutzen von Ressourcen) entstand aus einem bürgerschaftlichen Engagement von Menschen, die sich für die Region, den vormaligen Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, einsetzten. Kindern und Jugendlichen sollten adäquate, bedürfnisgerechte Einrichtungen und Angebote zur Verfügung stehen und Erwachsene sollten Möglichkeiten der gemeinwesenorientierten, gemeinnützigen Verantwortungsübernahme haben. Dazu bietet die enge regionale Vernetzung von unterschiedlichen, also mit verschiedenen materiellen und personellen Ressourcen ausgestatteten Einrichtungen die sinnvolle Voraussetzung. Im Laufe der Jahre hat sich im südlichen Prenzlauer Berg dadurch ein stabiles Geflecht von Beziehungen zwischen den Kinder- und Jugendeinrichtungen gleich welcher Trägerschaft und welcher inhaltlichen oder pädagogischen Aufgabenstellung entwickelt, zu dem auch die Schulen, Kitas und die sozialpädagogischen Dienste des Bezirkes zählen.
Darüber hinaus gibt es ein dichtes Informationsnetz im Gesamtbezirk Pankow, welches durch die Einbindung unserer Einrichtungen in Gremien wie Pankebund und bezirkliche Arbeitsgemeinschaften nach §78 KJHG nicht unwesentlich gefördert wird. Das gemeinsame Nutzen von knappen Ressourcen wird also ergänzt durch Informationsvernetzung zu Finanzierungsstrategien, pädagogischen Weiterbildungen und konkretem Handeln in den Einrichtungen Vorort.
Die vereinsinterne Vernetzung und Qualitätssicherung wird durch regelmäßige monatliche Treffen auf der geschäftsführenden Ebene gewährleistet. In dieser Projekterat genannten Institution sind alle getragenen oder durch Kooperationsverträge assoziierten Einrichtungen vertreten. Der Projekterat koordiniert projekt- und einrichtungsübergreifende Vorgänge.
Projektautonomie
Der Verein legt großen Wert auf Projektautonomie. Das heißt, dass die Teams der jeweiligen Einrichtungen im Rahmen der vereinbarten Konzeptionen höchste Eigenverantwortlichkeit zeigen, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Verwaltungsarbeiten werden gemeinsam intern oder "outgesourced" erledigt, inhaltlich sind die Konzeptionen und internen Vereinbarungen bindend. Diesem Prinzip folgend hat sich Projekt- oder Werkstättenarbeit als wesentlicher Aspekt für die pädagogisch-inhaltliche Arbeit der bestehenden Einrichtungen herausgebildet.
Modellprojekte
Ein weiterer wichtiger Ansatz der Arbeit des Vereins und seiner Einrichtungen ist es, Innovationen zu fördern und zu fordern. Das heißt einerseits, wach zu sein für Veränderungen der Bedingungen und Bedürfnisse im Kiez, bei den Kindern und Jugendlichen oder den Eltern, bei Fördergebern und in der Verwaltung, und andererseits, flexibel zu reagieren und immer wieder modellhaft Neues zu probieren und zu schaffen. Das fördert die Experimentierfreudigkeit der Mitarbeiter und Mitstreiter und steigert ihr Selbstvertrauen - Eigenschaften, die auf die Kinder und Jugendlichen ausstrahlen und dadurch auch bei ihnen gefördert werden.
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